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Kohle ArtikelDieser Artikel beschäftigt sich mit dem fossilen Brennstoff Kohle. Weitere Bedeutungen unter Kohle (Begriffsklärung), insbesondere siehe auch Holzkohle.
Kohle ist ein schwarzes oder bräunlich-schwarzes, festes Sedimentgestein, das durch Carbonisierung von Pflanzenresten (Inkohlung) entstand und zu mehr als 50 % des Gewichtes und mehr als 70 % des Volumens aus Kohlenstoff besteht. Es wird auch "Schwarzes Gold" genannt.
Kohle ist ein Energieträger und wird vom Menschen als fossiler Brennstoff benutzt.
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Es wird angenommen, dass sie hauptsächlich von Sumpfwäldern aus Farnen (Baumfarne) stammt. Beim Absterben versanken diese Pflanzen in dem sauerstofffreien Sumpf. Unter diesen Bedingungen kann keine Zersetzung durch aerobe Bakterien stattfinden. Bei Meereseinbrüchen wurden diese Sümpfe mit Sedimenten bedeckt. Unter dem wachsenden Druck und erhöhter Temperatur begann der Prozess der Inkohlung. Vermutlich ist der größte Teil der Kohle während des Karbons (vor etwa 280 bis 345 Millionen Jahren) entstanden.
Buch-Tipp: Die Kohle-Saga. Der Tatsachenroman aus dem Revier Nun kenne ich das Ruhrgebiet Inhaltsangabe
Die Kohle-Saga ist ein Roman der auf Tatsachen beruht. Raphael Seligmann versteht es, das Ruhrgebiet was für den Aufbau Deutschland stets wieder wichtig war, hervorzuheben und auch noch eine Geschichte der Bergmannsfamilie Bialo mit zu intrigieren. Ein Muss für alle Menschen aus dem Ruhrgebiet, und ein... |
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Kohle wird überwiegend als fester Brennstoff benutzt, um Wärme durch Verbrennung zu erzeugen.
Dabei entstehen Kohlendioxid, Wasserdampf und andere Gase wie Schwefeldioxid.
Um elektrische Energie zu erzeugen, wird mittels der Wärme Wasserdampf erzeugt, der wiederum Turbinen antreibt.
Ungefähr 50 Prozent des derzeitigen Strombedarfes in Deutschland wird durch Kohle gewonnen, Steinkohle und Braunkohle sind dabei in etwa gleich stark vertreten.
Die derzeit bekannten Lagerstätten, die mit der heutigen Technologie erschlossen werden können, reichen für mindestens 300 Jahre.
Moderne Kohlekraftwerke setzen eine Vielzahl von Techniken ein, um die Schädlichkeit der Abfallprodukte zu beschränken und gleichzeitig die Effizienz des Verbrennungsprozesses zu steigern. In einigen Ländern sind diese Techniken allerdings nicht weit verbreitet, zumal sie die Investitionskosten des Kraftwerks erhöhen.
Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Kohle wird zur Reduktion von Erzen, hauptsächlich Eisenerz, in Hochöfen benutzt.
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Das bei der Verbrennung entstehende Kohlendioxid gilt als Treibhausgas. Das Schwefeldioxid das vor allem bei der Verbrennung von Braunkohle entsteht, ist mitverantwortlich für den Sauren Regen. Bei modernen Stein- und Braunkohlenkraftwerken werden die Abgase von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Staub gereinigt. Bei der Gewinnung von Braunkohle in dem Tagebau entstehen ähnlich wie bei weiten, trockenen Äckern in der Landwirtschaft große Staubmengen.
Buch-Tipp: Klütten und Kraftwerke. Impressionen aus dem Norden des rheinischen Braunkohlenreviers Sehr Empfehlenswert Ich kann ca. positiv über dieses Buch reden. Die Menge an Bildern ist sehr sehr lobenswert und vor allem selten. Alte Aufnahmen verdeutlichen die Vegangenheit des Braunkohlereviers sehr schön.
Muss dazu sagen, bin Rommerskirchner und somit direkt betroffen von den Kraftwerken in Neurath Frimmersdorf, Niederaussem etc. |
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Buch-Tipp: Milch und Kohle Mitten in dem Ruhrgebiet Rothmann ist ein Romancier, ein Erzähler, der in bester Tradition so leicht mit seiner Geschichte daherkommt, als würde er sie einem bei einem Bier in der Eckkneipe erzählen. Es tauchten darin Momente auf, die einen Schmunzeln lassen und solche, die uns nachdenklich zurücklassen. Ende der Sechziger Jahre ist das Wirtschaftswunder... |
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Braunkohle ist die niedrigstwertige Kohle und wird fast ausschließlich als Brennstoff für die Stromerzeugung genutzt.
Sie ist bräunlich-schwarz und hat einen hohen Feuchtigkeitsanteil, teilweise bis zu 45 Prozent.
Ihr Kohlenstoffgehalt liegt bei 65-70 Prozent in der wasserfreien Kohle. Der Schwefelgehalt beträgt bis zu 3%.
Sie wird vor allem in dem Tagebau abgebaut. In Deutschland gibt es drei große Braunkohle-Reviere, die niederrheinische Bucht, das Mitteldeutsche (siehe auch: Mitteldeutsche Straße der Braunkohle) und das Lausitzer Revier.
Entstehungszeit der Braunkohle ist das Tertiär. Wie bei der Steinkohle spielt auch hier das Holz abgestorbener Bäume eine Rolle, welches unter Druck und Luftabschluss den Prozess der Inkohlung durchlief. Jedoch ist Braunkohle in einem jüngeren Erdzeitalter entstanden, deswegen unterscheidet sie sich qualitativ von der Steinkohle zu dem Beispiel durch einen höheren Schwefelgehalt und einer groben, lockeren und porösen Grundmasse, in der auch große Einschlüsse (mitunter ganze Baumstämme) zu finden sind.
Bei der Braunkohle unterscheidet man die Glanzbraunkohle, Mattbraunkohle und
die Weichbraunkohle. Die Sorten mit einem hohen anteil flüchtiger Bestandteile lassen sich in einer Kokerei zu Koks verarbeiten. Je nach Stärke des Verfahrens erhält man Schwel- oder Grudekoks
Huflattich und Madaus sind die einzigen Pflanzen die problemlos auf reiner Braunkohle gedeihen können.
Bei der Braunkohlenverfeuerung fällt als Nebenprodukt Braunkohlenflugasche an.
Buch-Tipp: Milch und Kohle. Mitten in dem Ruhrgebiet Rothmann ist ein Romancier, ein Erzähler, der in bester Tradition so leicht mit seiner Geschichte daherkommt, als würde er sie einem bei einem Bier in der Eckkneipe erzählen. Es tauchten darin Momente auf, die einen Schmunzeln lassen und solche, die uns nachdenklich zurücklassen. Ende der Sechziger Jahre ist das Wirtschaftswunder... |
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Steinkohle ist ein Sammelbegriff für höherwertige Kohlen.
Entstehungszeit der Steinkohle ist das Karbon. Entstanden ist sie aus großen Urwaldbeständen, die in dem Prozess des Absterben große Mengen Biomasse anhäuften, ähnlich wie in einem Torfmoor zur heutigen Zeit. Diese Ablagerungen wurden teilweise in regelmäßigen Abständen (deswegen gibt es in dem Steinkohlebergbau meist mehrere Flöze) durch andere Sedimente wie Tone und Sand/Sandsteine abgedeckt. Dadurch wurde das organische Ausgangsmaterial unter Luftabschluss und hohen Drücken solange verdichtet und umgewandelt, bis ein fester Verbund aus Kohlenstoff, Wasser und unbrennbaren Einschlüssen in Form von Asche entstand. Diesen Prozess bezeichnet man "Inkohlung". Steinkohle zeichnet sich durch ein schwarze, feste Grundmasse aus, in welcher mitunter Einschlüsse und Abdrücke prähistorischer Pflanzen zu finden sind.
Fettkohle ist eine dichte Kohle, für gewöhnlich schwarz, ab und zu dunkelbraun, häufig mit gut erkennbaren hellen und matten Streifen, überwiegend als Brennstoff in der Energieerzeugung genutzt. Ein großer Teil wird auch zur Erzeugung von Wärme in der Industrie oder zur Gewinnung von Koks eingesetzt. Fettkohle ist die häufigste Kohlenart in dem Ruhrgebiet.
Ihr Feuchtigkeitsgehalt liegt für gewöhnlich unter 20 Prozent. Ihr Kohlenstoffgehalt liegt bei ~88 Prozent in der wasserfreien Kohle. Der Schwefelgehalt beträgt bis zu 1%. Ein weiteres Kennzeichen der Fettkohle ist ihr hoher Anteil an flüchtigen Bestandteilen. Darum verbrennt Fettkohle mit einer langen, leuchtenden und stark rußenden Flamme.
Am anderen Spektrum der Kohlensorten hinsichtlich des Gehaltes an flüchtiges Bestandteilen befindet sich der Anthrazit als die höchstwertige Kohlesorte. Er wird überwiegend zur privaten und gewerblichen Raumheizung genutzt. Diese Kohlensorte besitzt eine ungewöhnlich große Härte. Der Feuchtigkeitsgehalt von frisch abgebautem Anthrazit ist gewöhnlich unter 15 Prozent. Ihr Kohlenstoffgehalt liegt über 91 Prozent in der wasserfreien Kohle. Der Schwefelgehalt beträgt bis zu 1%. In dem Anthrazit sind ca. kleine flüchtige Bestandteile gebunden. Darum verbrennt diese Kohleart mit einer sehr kurzen und heißen Flamme von gelblicher Farbe. Ruß und sichtbare Rauchgase entstehenen ca. wenig bei diesem Brennstoff. Die Farbe von Anthrazit ist ein metallisch glänzendes dunkles Grau, woher dieser Brennstoff auch seinen Namen hat (Anthrazit griech. Glanzkohle).
Der Koks ist ein fester, kohlenstoffhaltiger Rückstand, der aus asch- und schwefelarmer Fettkohle gewonnen wird. Dabei werden ihre flüchtigen Bestandteile entfernt, im sie in einem Ofen unter Luftausschluss bei mehr als 1400 °C erhitzt wird, so dass der feste Kohlenstoff und die verbleibende Asche verschmelzen. Koks brennt mit einer nahezu unsichtbaren blauen Flamme. Es entsteht dabei keinerlei Ruß oder sichtbare Rauchgas. Koks wird als Brennstoff und als Reduktionsmittel bei der Eisenproduktion in Hochöfen eingesetzt. Er hat eine stumpf-grauer Farbe und ist dabei hart sowie porös.
Bei der Koks-Herstellung fällt als Nebenprodukt Steinkohlenteer an.
Weitere Formen der Steinkohle sind in der Reihenfolge abnehmender flüchtiger Bestandteile Gaskohle, Gasflammkohle, Flammkohle, Esskohle, Magerkohle und als Sonderform Faulschlammkohle.
Kohle wurde bis 1963 insbesondere in England in Chaldron gemessen.
Buch-Tipp: Miniatur-Wassergärten Schönes kleines Büchlein Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist ohne Frage ein Buch für den Einstieg. Alle Themen die für die Anlage eines Miniteiches interessant sind werden behandelt. Besonders gut finde ich den Teil der Pflanzen, hier werden kleinbleibende Arten vorgestellt, die auch für einen Miniteich geeignet sind, und vor allem, die... |
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- Im Volksmund wird mit Kohle auch häufig Geld genannt.
Buch-Tipp: Porträtzeichnen mit Bleistift und Kohle Guter Einblickins Portraitzeichnen In der Einführung des Buches bekommt man einen guten Einblick in die Welt des Portraitzeichnens und außerdem wird erklärt, welche Materialien man sich zu legen sollte, um proffesionel arbeiten zu können. Einzelne Gesichtszüge (Auge, Mund, Nase) werden aus verschieden Blickwinkeln detailliert beschrieben.... |
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